Design Thinking zwischen zwei Klöstern

Zwischen “Ora et labora” im St. Johannis-Konvent Eschenbach und dem (ehem. Benediktiner-) Kloster Banz, welches von der Hanns-Seidel-Stiftung “bespielt” wird, mache ich mir Gedanken über Design Thinking. Vor Jahren bereits reingeschnuppert argwöhnte ich, dass es länger dauern könnte, bis dieses Methode auch im Bibliotheksbereich Fuß fassen würde. Doch mittlerweile ist es soweit.

Argwohn herrscht nach wie vor. Doch was kann man gegen eine kundenzentrierte Ideenfindung und Problemlösung schon vorbringen? Eben. Der entscheidende Unterschied zu üblichen Methoden scheint mir, dass sich Bibliotheken mit dem “Ausprobieren” schwer tun, welches am Ende der sechstufigen Vorgehensweise steht.

Außerdem, dass die Sichtweise der Kund(inn)en bereits sehr früh in Erfahrung gebracht wird. Durch Beobachten, Analysieren und Verstehen. Doch gänzlich neu ist das – zumindest im WEGA-Team – nicht, denn darauf reiten wir seit Beginn an schon drauf herum. Perspektivenwechsel eben.

Im erstgenannten Kloster werde ich es an mir selbst noch einmal vertieft ausprobieren. Ich möchte verschiedene Dinge lösen und suche im Stillen, durch Zuhören und Hineinhören, ergebnisoffen nach meinen eigenen Bedürfnissen, Rahmen und Standpunkten, bevor ich hoffentlich kreative Lösungsideen finde, die mich nach vorne und in Einklang mit meiner Umgebung bringen.

Im zweitgenannten Ex-Kloster vertiefen wir uns – ja, diesmal mit WEGA-Team-Gefährte Reinhold – in die Sicht- und Anwendungsweise aus der Wirtschaft. Die Schnittmenge finden und auf Non-Profit-Organisationen übertragen dürfte das Spannende daran sein.

Getreu unserem WEGA-Team-Motto: “Wege. Entwickeln. Gemeinsam. Aktiv.” 

Ab 15. September wieder am Arbeitsplatz … wir sehen uns! Ob in echt oder via Online-Seminare … wir sind für Sie da!

 

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