Gemeinsam Wege finden und Methoden entwicklen, um aktiv die härtesten Nüsse zu knacken

Moderation & Lernbegleitung

Moderationstechnik alleine garantiert keine gelungene Durchführung oder Begleitung kommunikationsstarker Gruppenveranstaltungen mit Fortbildungscharakter. Mit meiner Qualifikation als diplomierte Erwachsenenbildnerin, ergänzend zu einer bibliothekarischen Ausbildung, dürfen Sie mehr erwarten. Erwachsenenbildung meint Lernbegleitung. Lernbegleitung meint: Unterstützung individueller Entwicklungsprozesse.

Ihr Moderationsanliegen

Ihr Moderationsanliegen zur Personal- und Organisationsentwicklung ist meine Entscheidungsgrundlage, auf welchen Wegen wir uns gemeinsam zum angestrebten Ziel hinbewegen. Ob Entwicklung eines Leitbildes oder Bibliotheksprofils oder die individuelle Lösungssuche von Entscheidungsfragen … schildern Sie mir Ihren Bedarf in einem persönlichen Gespräch.

Im Wandergepäck dabei

  • Zielklärung und –vereinbarung mit Beratungsangebot
  • Aktivierende Moderationsmethoden, abgestimmt auf Ihren Bedarf
  • Professionelle Coachingmethoden mit Bodenhaftung
  • Fach- und Sachkompetenz durch langjährige Erfahrung sowie Qualifizierungen im Bibliotheks- und Erwachsenenbildungsbereich
  • Best Practice-Impulse („Wie machen das andere?“) durch starke Vernetzung auf Bibliotheksebene
  • „Stallgeruch“ der eigenen Bildungs- und Berufsbiographie (mehr dazu siehe Teamgeschichte)
  • Empathievermögen

Meine Einstellung zur Moderation im Bezug auf …

… das Personal

Bunte Zettel auf der Pinwand sind das Ergebnis von Menschen. So steht bei mir das Personal immer im Mittelpunkt des Moderationsgeschehens. Im Kontext der Organisationseinheit und der „unsichtbaren“ Dritten, den Nutzer/Kunden/Leser/innen und aller Stakeholder, die mitgedacht werden, entstehen konsensorientierte Ergebnisse. Lernbegleitung ist übrigens auch für Einzelpersonen möglich.

… die Führungskraft

Führungskräfte dürfen sich im Prozessverlauf entspannen. Geben Sie ausnahmsweise einmal die Verantwortung für einen guten Diskussionsverlauf an jemand anderen ab. Leisten Sie sich den Luxus, einfach nur zuzuhören, mitzudenken und gleichberechtigt mitzudiskutieren.

… die Auftraggebenden

Wie heißt es so schön? „Wer zahlt, schafft an.“ Loyalität und Auftragserfüllung ist selbstverständlich, denn inwieweit die Erfüllung möglich erscheint, besprechen wir eingehend im Beratungsgespräch zur Zielklärung und –vereinbarung.

Sollte sich während des Moderationsgeschehen der Bedarf einer Neujustierung aufgrund unwegsamen Geländes herausstellen – nun, auch DAS ist Moderation. Gemeinsam Steine aus dem Weg räumen, hinderliche Baumstämme umbetten und umsichtig die Lage zu erkunden gehört zu einer Wanderung dazu. Sich auf die Eingaben ins Navi oder die mitgeführte Wanderkarte alleine zu verlassen wäre leichtsinnig.

So ergänze ich den Satz: „Wer zahlt, schafft den Wanderführer an“, und auf diesen dürfen Sie sich verlassen!

Leitbild & Bibliotheksprofil

Leitbild mit dem WEGA-Team:

Akzeptiert. Anwendbar. Außenwirksam. Innenwirksam. Identitätsfördernd. In-sich-stimmig.

Selbstverständlich erhalten Sie von uns auf Wunsch Referenzen. Wir sind besonders stolz darauf, dass alle Leitbilder (immer noch) leben. Weil sie gelebt wurden. Weil sie so geschrieben wurden, dass sie (er)lebbar waren und daher nicht in der Schublade verschwanden.

Fragen und Antworten rund um Leitbild und Bibliotheksprofil

  1. Was ist der Unterschied zwischen Leitbild und Bibliotheksprofil?
  2. Wozu braucht die Bibliothek ein Leitbild?
  3. Was geschieht während des Leitbildprozesses?
  4. Welche Ziele sind erreichbar?
  5. Wie kann das Leitbild umgesetzt werden?
  6. Wie fangen wir an?

1. Was ist der Unterschied zwischen Leitbild und Bibliotheksprofil?

Gehen Sie davon aus, dass die Begriffe synonymisch benutzt werden. Einige Zeit lang waren Leitbilder in Verruf geraten (zu allgemein, nicht umsetzbar, mangelnde Beteiligung der Basis etc) und erhielten daher ein neues Etikett. Manche differenzieren zwischen einer Profilerstellung im Sinne einer Aufgabenklärung und dem anschließenden formalen Leitbild in Form eines Textes. Das WEGA-Team schließt sich der Termini Ihrer Institution an. Sofern nichts anderes vorgegeben wird, nennen wir es Leitbild. Ausschlaggebend ist die Aufgabenklärung. Die weiteren Fragen sind dabei zu stellen:

2. Wozu braucht Ihre Bibliothek ein Leitbild?

Eine Bibliothek ist eine Bibliothek ist eine Bibliothek … mit vielen offenen Fragen.

Wie werden Sie in der Öffentlichkeit gesehen? Wie sehen Sie sich selbst? Wie urteilen „die Anderen”, z. B. Ihre (Nicht–)Nutzer über die Bibliothek? Wird Ihre Arbeit verkannt oder anerkannt? Sind alle Ihre Entscheidungen nachvollziehbar, auch für den Gemeinderat? Haben Sie keine Probleme, sich zu rechtfertigen, wenn Sie Geld für eine bestimmte Sache benötigen?

Ist sich Ihr Team in der Bibliothekspolitik und –strategie einig? Arbeiten alle zusammen an konkreten Zielen? Haben Sie dafür ein Leitbild? Eine Corporate Identity?

Konkrete Verwendung eines Leitbildes:

  • Als Startpunkt und zentraler Kern von Qualitätsentwicklung, z. B. Testierungen und Zertifizierungen
  • Zum Installieren von Prozessen
  • Voraussetzungen für Fördermittelanträge, Projektzuschüsse, Fundraising
  • Als Ausgangspunkt für Change Prozesse (Change Management) und Innovationsmanagement
  • Für die Ableitung konkreter Vorgaben und Ziele für Bibliothek und Team
  • Zur Förderung der Personalentwicklung und Teambildung
  • Zur Imagebildung und Imageentwicklung von innen nach außen
  • Um selbst die Zeichen zu setzen, bevor es ANDERE für Sie tun

3. Was geschieht während des Leitbildprozesses?

Akzeptanz schaffen für ein Leitbild

„Was bleibt, was geht, was kommt?“ Ein Leitbild dient nicht dazu, alles über den Haufen zu werfen, um von Null anzufangen. Da jedoch genau diese Ängste bestehen, sorgt eine Akzeptanzveranstaltung in Form unserer Fortbildung Das Leitbild als roter Faden, diesen Bedenken und weiteren Fragen Raum zu geben. Beste Voraussetzungen für einen guten Verlauf.

Klare Vorstellung von der Ausgangsposition gewinnen

Eine Selbst– und Fremdbild-Analyse der Bibliothek, die von allen Mitarbeiter/–innen gemeinsam erarbeitet wurde, ist die Basis für (neue) Konzepte und für lang–, mittel– und kurzfristige Planungen. Bereits an diesem Punkt entwickeln sich häufig To-Do-Listen, die parallel umgesetzt werden können.

Vom Ist- zum Soll-Zustand gelangen

Wir tasten uns in Einzel– und Teamarbeit heran — an die starken, wie auch an die nicht so starken Punkte. Ihre eigene Vorstellung vom Arbeitsplatz findet sich im Ergebnis eines ausformulierten Leitbildes wieder. Niemand wird hier „vorgeführt“, doch alle(s) wird mit einbezogen und genau betrachtet. Hier ist die Moderation mit Sicherheit eine große Hilfe, denn wir sollten weder vom Hölzchen aufs Stöckchen kommen, noch etwas Entscheidendes übersehen.

Leitbildausformulierung

Die Formulierungen werden gemeinsam erarbeitet. Hier halte ich den Stift in der Hand und warte auf die Zurufe der Autorinnen und Autoren. Formulierungshilfen dürfen Sie zwar erwarten, doch wird der Text ein echtes Produkt Ihres Teams und somit den Ton der Institution treffen. Unverwechselbar, nicht austauschbar, eben ganz speziell Ihr Haus widerspiegelnd!

4. Welche Ziele können mit der Imagegestaltung erreicht werden?

  • Konkretes, wirtschaftliches, arbeitserleichterndes, strukturiertes, kontrollierbares und planvolles Denken und Handeln in der Bibliothek
  • koordinierte Öffentlichkeitsarbeit mit effektiv eingesetzten Ressourcen
  • schlüssige, aussagefähige und wahrheitsgetreue Werbung für Ihren "guten Ruf" und für ein gutes Image
  • Nutzer– und Ausleihsteigerung
  • Sponsorenwerbung
  • besserer Stellenwert Ihrer Bibliothek innerhalb der Verwaltung oder gegenüber dem Träger
  • und nicht zuletzt ein gutes und energievolles Arbeitsklima mit funktionierender Kommunikation

5. Wie kann das Leitbild umgesetzt werden?

Zur Ergänzung des Leitbildprozesses wurde die konzeptionelle Planungsmethode GLORIA+E entwickelt. Sie stellt methodisch sicher, dass das Team analog des Leitbildes die Grundmotive, Leitgedanken und Oberziele benennt und daraufhin Ressourcen, Instrumente und Aktivitäten ableitet sowie die Möglichkeiten zur Erfolgskontrolle. So lassen sich diese Organisationskomponenten unter Berücksichtigung des Personalansatzes konzeptionell in einen Planungsablauf bringen.

6. Wie fangen wir an?

Ob kleine oder große Organisationseinheit … nehmen Sie Kontakt auf und wir klären Ihre Fragen und Vorstellungen, den Zeitbedarf und die Kostenhöhe gemeinsam.

GLORIA-E

GLORIA+E (©) ist eine konzeptionelle Planungsmethode mit ganzheitlichem Ansatz, entwickelt von Ilona Munique auf der Grundlage von zwanzig Jahren Erfahrungen mit Leitbildprozessen an Bibliotheken.

Anwendungsbereiche

Zur Ergänzung des Leitbildprozesses (auch: Bibliotheksprofil) wurde die konzeptionelle Planungsmethode GLORIA+E entwickelt.

Sie stellt methodisch sicher, dass das Team die Grundmotive, Leitgedanken und Oberziele analog des Leitbildes benennt und daraufhin Ressourcen, Instrumente und Aktivitäten ableitet sowie die Möglichkeiten zur Erfolgskontrolle. So lassen sich diese Organisationskomponenten unter Berücksichtigung des Personalansatzes konzeptionell in einen Planungsablauf bringen.

Bereits während des Leitbildprozesses hilft die Methode, um eine mögliche Umsetzung punktuell zu überprüfen.

Ein willkommener Nebeneffekt ist ihr Einsatz als Formulierungshilfe für die Öffentlichkeitsarbeit, beispielsweise in Form von Pressemeldungen.

Ansatz

GLORIA+E richtet den Blick auf den Organisationsansatz im Kontext des Personalansatzes.

So stehen beim Organisationsansatz die Buchstaben GLO für Grundmotiv, Leitgedanke und Oberziel. Sie sind richtungsweisend für die Konzeption während des Leitbildprozesses. Die Aussagen werden getroffen unter Betrachtung des Personalansatzes, beispielsweise der Führungskräfte, Finanz-/Entscheidungsträger/in und Kund(inn)e(n), die wir „Mitdenken“.

Die Buchstaben RIA stehen für Ressourcen, Instrumente und Aktivitäten im Organisationsansatz. Im Kontext dazu der Personalansatz, beispielsweise der Praktiker/innen, Kreativen und Ausführenden, externer Dienstleister/innen und Kund(inn)e(n), die wir „Mitnehmen“.

Das +E steht für die Erfolgskontrolle in Form von Evaluation.